im heutigen Blog Artikel möchte ich dir zeigen, warum die Immobilieneigentümer meistens deutlich wohlhabender in Rente gehen als Mieter und das obwohl sehr häufig das Eigenheim rechnerisch deutlich teurer ist. Es gibt einige zentrale Punkte, welche dem Immobilien Eigentümer in die Karten spielen, wodurch er langfristig ein großes Vermögen aufbauen kann bzw. aufbaut.

Ich möchte in diesem Blog Artikel aber den Investor in den Vordergrund rücken, welcher langfristig in Immobilien für die Vermietung und Verpachtung investiert. Der Immobilieninvestor richtet seinen Fokus auf einen langen Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren, da er nach dieser Haltedauer steuerfrei verkaufen kann.

Der Fokus auf den Cashflow

Der Immobilieninvestor, welcher Immobilien für die Vermietung und Verpachtung hält, der schaut in erster Linie auf den Cashflow, also auf die Mieteinnahmen, welche ihm die Immobilie monatlich generiert. Bei der Aktienanlage gehen wir meist anders vor, dort schauen wir oft auf den Aktienkurs und wir vergleichen diesen mit unserem Einstandspreis. Die tägliche Verfolgung der Aktienkurse ist absolut kontra produktiv, da wir auch wie ein Immobilieninvestor auf den Cashflow achten sollten. Bei der Immobilie hat man zwei wichtige Kennzahlen, zum einen den Wert der Immobilie und zum anderen die Miete. Bei der Aktie gibt es genau die gleichen Werte, zum einen der Aktienkurs, also der Preis einer Aktie und die Dividende, die Ausschüttung der Gewinne an die Aktionäre. Wir sollten uns also bei Aktie auf die Dividende, den Cashflow aus der Anlage fokussieren, da dieser deutlich weniger schwankt als der Aktienkurs.

Wenige Transaktionen durchführen

Wie gerade schon genannt hält man als privater Immobilieninvestor seine Immobilien meistens länger als 10 Jahre im Bestand, damit man danach diese steuerfrei veräußern kann. Weiterhin sind die Transaktionskosten prozentual gesehen bei dem Erwerb einer Immobilie deutlich teurer als bei einer Investition am Aktienmarkt. Bei dem Kauf einer Immobile treten Erwerbsnebenkosten von 5 – 13% auf, daher ist der schnelle Kauf und Verkauf von Immobilien meist uninteressant. Bei der Investition am Aktienmarkt kann man mit 0,5% Transaktionskosten handeln, welches einem sehr leicht zum häufigen Handel verleitet. Studien haben allerdings gezeigt, dass für den privaten Anleger die Buy and Hold Strategie am erfolgreichsten ist, da man hier die geringsten Kosten hat. Man sollte also an der Börse, genauso wie der Immobilieninvestor sehr wenig seine Anlagen umschichten und eine sehr lange Haltedauer einhalten. Hierdurch hält man nicht nur seine Transaktionskosten sehr gering, sondern erhält auch noch weiterhin einen Cashflow aus den den Dividenden.

Der Immobilien Investor ist ein Zwangssparer

Es klingt zwar etwas hart mit dem Sparzwang bei dem Immobilieninvestor ist aber korrekt. Die meisten Immobilien sind fremdfinanziert, also der Eigenheimkäufer oder der Immobilien Investor holt sich einen großen Teil seiner Investition in das Betongold von der Bank. Diesen Kredit muss er nun monatlich über einen sehr langen Zeitraum zurück bezahlen, da der Immobilienbesitzer sonst seine Immobilie verliert. Diesen Zwang zum Sparen gibt es bei der Anlage in Aktien nicht und sobald unerwartete Ausgaben kommen, streicht man seine Investitionen in den Aktienmarkt zusammen. Das kontinuierliche negative Sparen bei der Immobilie bringt hier den Erfolg. Du musst die Immobilie wie ein negatives Sparbuch sehen, welches es gilt auf Null zu bringen. Das dauerhafte Einzahlen bzw. Schulden tilgen kann man von einem Immobilieninvestor lernen, welches man eins zu eins auf den Aktienmarkt anwenden kann.

Weitere wichtige Erkenntnisse vom Immobilieninvestor erfährst du im Video.

Was der Aktienanleger vom Immobilieninvestor lernen kann

Viel Spaß und Erfolg auf dem Weg zur finanziellen Intelligenz.

Sonnige Grüße

Ralph

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